Die klassische Falle
Erneutes Lesen fühlt sich nach Arbeit an, ist aber nicht immer Lernen. Für Prüfungen versuche ich, schnell von passivem Lesen zu aktivem Abrufen zu wechseln: erklären, wiederholen, testen, korrigieren.
Meine Methode
Das Programm kartografieren
Ich beginne damit, Kapitel, Begriffe und Übungstypen aufzulisten. Dann sortiere ich sie in drei Stufen: beherrscht, fragil, unbekannt. Das verhindert, dass ich nur wiederhole, was ich schon mag.
Kurze und überprüfbare Sitzungen machen
Eine gute Sitzung muss etwas hervorbringen: eine Zusammenfassung, eine korrigierte Übung, eine mündliche Erklärung, eine Fehlerliste. Wenn ich nicht zeigen kann, was ich gelernt habe, frage ich mich, ob ich nur Zeit verbracht habe.
Unter Bedingungen üben
Das Gehirn reagiert anders, wenn die Zeit begrenzt ist. Deshalb behalte ich alte Prüfungen oder vollständige Übungen für Simulationen, auch kurze.
Praktische Checkliste
- Erstelle eine vollständige Liste der Themen.
- Beginne jede Sitzung mit einer präzisen Frage.
- Erkläre einen Begriff ohne in den Kurs zu schauen.
- Korrigiere Fehler in einem eigenen Heft.
- Wechsle Fächer ab, um die Illusion von Beherrschung zu vermeiden.
- Schlaf vor der Prüfung ist Teil der Vorbereitung.
Eine nützliche Regel
Wenn du wissen willst, ob du ein Thema wirklich kennst, versuche es jemand anderem einfach zu erklären.
